Digital Signage einführen – ein How-to Guide von der Planung bis zur Umsetzung und Nutzung

Kaum ein Unternehmen kommt mehr an einer Nutzung von Digital Signage vorbei. Ob in modernen Geschäften der Innenstadt, Messehallen, Hotellobbys oder Unternehmensgebäuden – Kommunikation, Information und Werbung auf Bildschirmen und LED-Wänden kommt an und wirkt!

    dimedis

Blogartikel How-to Guide

Die Imple­men­tierung dieser zukun­ftsweisenden Tech­nolo­gie kann aber ein anspruchsvolles Pro­jekt sein. Deshalb haben wir in Zusam­me­nar­beit mit unseren Experten einen umfassenden Leit­faden zusam­mengestellt, der die beauf­tragten Per­so­n­en in dieser Auf­gabe unter­stützt. Er soll als Vor­bere­itung inner­halb der Organ­i­sa­tion dienen, um intern alle wichti­gen Fra­gen zu klären – aber auch als Roadmap, um eine erfahrungs­gemäß zielführende Vorge­hensweise aufzuzeigen. 

Von der ersten Idee über die Strate­gieen­twick­lung und Tech­nolo­gieauswahl bis hin zur Imple­men­tierung und Anwen­dung – hier gibt es alles, was man wis­sen muss: detail­lierte Check­lis­ten, wichtige Hin­weise, Antworten auf häu­fig gestellte Fra­gen und branchen­spez­i­fis­che Tipps! 

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Ein Hin­weis: In diesem Leit­faden geht es vor allem um die Fra­gen und Bedürfnisse größer­er Organ­i­sa­tio­nen. Aber auch kleinere Pro­jek­te kön­nen mit unserem Guide leichter umge­set­zt werden.

First things first: Organ­isatorische Vor­bere­itung. Zield­e­f­i­n­i­tion und Anforderungsanalyse

Die erfol­gre­iche Ein­führung von Dig­i­tal Sig­nage hängt von ein­er gründlichen Vor­bere­itung ab, bei der Ziele und Anforderun­gen iden­ti­fiziert werden. 

Erfahrungs­gemäß müssen in allen Branchen zuerst fol­gende Fra­gen beant­wortet werden:

  • Was sind unsere Ziele? Liegt der Fokus auf ein­er Erhöhung der Marken­bekan­ntheit, Opti­mierung der Kun­denkom­mu­nika­tion oder Umsatzsteigerung?
  • Ist das interne Pro­jek­t­team zusam­mengestellt? Sind alle über ihre Auf­gaben informiert?

  • Ste­ht das Bud­get für das Pro­jekt fest?

  • Bis wann soll das Pro­jekt abgeschlossen sein?

  • Bei ein­er Auss­chrei­bung: Welche Ver­gabebe­din­gun­gen müssen beachtet werden?

  • Brauchen wir einen Part­ner, der das Pro­jekt zum größten Teil für uns umset­zt, oder einen, der uns bei einzel­nen Etap­pen unterstützt?

  • Ist eine Refi­nanzierung möglich, z.B. durch pro­gram­ma­tis­chen Content?

Sind diese grundle­gen­den Fra­gen gek­lärt, kön­nen die spez­i­fis­chen Anforderun­gen definiert werden.

Branchen­be­zo­gene Check­liste für wichtige tech­nis­che Funktionsanforderungen

Bei der Imple­men­tierung von Dig­i­tal Sig­nage sind manche Funk­tio­nen je nach Branche beson­ders rel­e­vant. Basierend auf unser­er Prax­is haben wir spez­i­fis­che Check­lis­ten zusam­mengestellt, die indi­vidu­elle Anwen­dungs­fälle berücksichtigen:

Retail
  • Kri­te­rien­buchen

  • inter­ak­tive Pro­duk­t­präsen­ta­tio­nen und Aktionsanzeigen

  • Steuerung und Mon­i­tor­ing via Smartphone

  • E‑Mail-Alert­ing, wenn Clients offline sind

  • Schnittstel­lenan­bindung an Waren­wirtschaftssys­tem für automa­tisierte Aktionsanzeigen 

  • Zeit­s­teuerung und Monitoring 

Behörden- und Unternehmenskommunikation
  • indi­vidu­elle Vor­la­gen im Cor­po­rate Design für Unternehmensinformationen

  • Door Signage/​Raum­bele­gung

  • E‑Mail-Alert­ing, wenn Clients offline sind

  • Pow­er BI (falls im Unternehmen Bestandssoftware)

  • Schnittstel­lenan­bindung: z.B. an Schicht­pläne, Unfall­sta­tis­tiken, Aus­las­tun­gen, Raumbuchungssoftware 

  • Zeit­s­teuerung und Monitoring

Messen und Events
  • Besucher­führung und Ausstellersuche

  • Not­fall­war­nun­gen und syn­chrone Inhalte

  • E‑Mail-Alert­ing, wenn Clients offline sind

  • Wer­beop­tio­nen (lukra­tive Refinanzierungsmöglichkeit)

Dig­i­tal Sig­nage Imple­men­tierung: Fra­gen zur Technik

Nun ist klar, worauf es bei der Ein­führung von Dig­i­tal Sig­nage ankommt und ihr habt eine solide Grund­lage, um die Tech­nik auszuwählen. Für alle Über­legun­gen inner­halb des Pro­jek­t­teams, aber auch zur Vor­bere­itung eines Gesprächs mit exter­nen Part­nern, haben wir die nach­fol­gende Check­liste zusam­mengestellt. Nach­dem ihr diese Fra­gen für euch beant­wortet habt, kön­nt ihr eine informierte Entschei­dung treffen.

Hard­ware

  • Wie groß sollen die Screens sein?
  • Welche Tech­nolo­gie kommt für die Dis­plays in Frage?

  • Wird ein Mini-PC benötigt oder haben die Bild­schirme inte­gri­erte Player?

  • Welche Hal­terun­gen brauchen wir? Zum Beispiel Wand­hal­terung, Deck­en­hal­terung oder Standfuß?

  • Sollen die Screens einge­baut wer­den? Sind dig­i­tale Infop­ulte gewünscht?

  • Wer­den alle Screens Indoor ange­bracht, oder auch Outdoor?

  • Wird es eine direk­te Sonnene­in­strahlung geben?

  • Sollen die Screens inter­ak­tiv sein? Ist eine Touch­funk­tion wichtig?

Net­zw­erkverbindung

  • LAN oder WLAN?

  • Kann das Unternehmen­snet­zw­erk ver­wen­det werden?

  • Server­vari­ante vor Ort oder Cloudvariante?

  • Wird die Instal­la­tion intern oder von exter­nen Part­nern durchgeführt?

  • Sind aktives Mon­i­tor­ing durch externe Part­ner und Tech­niker auf Abruf erwünscht?

  • Sollen bei Sup­port­fällen Reak­tion­szeit­en vere­in­bart werden?

  • Welche Soft­ware-Fea­tures brauchen wir?

  • Sind weit­ere Soft­wa­reen­twick­lun­gen wie Schnittstel­lenan­bindun­gen notwendig?

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Dig­i­tal Sig­nage man­a­gen. FAQ zur dimedis Soft­ware kompas. 

Kun­den ver­schieden­er Branchen schätzen unsere Dig­i­tal Sig­nage-Exper­tise und unsere spez­i­fis­che Soft­ware kom­pas. Für diesen Guide hat unser Experten-Team die wichtig­sten Fra­gen und Antworten zusammengestellt. 

  • Was ist kompas?

    kom­pas ist eine von dimedis entwick­elte CMS-Lösung, um in Dig­i­tal Sig­nage unkom­pliziert Inhalte zu pla­nen und auszus­pie­len – alle Screens und Stan­dorte kön­nen zen­tral gem­anagt wer­den. Die Soft­ware ist offline­fähig, falls das Net­zw­erk aus­fall­en sollte.

  • Wie werden nach der Einführung von Digital Signage Inhalte erstellt? Wie aufwändig ist das?

    Um das Medi­um Dig­i­tal Sig­nage zu nutzen, braucht es etwas Zeit und Aufmerk­samkeit – aber mit kom­pas geht es ein­fach­er als gedacht, denn die Soft­ware ist intu­itiv zu bedi­enen. Inhalte wer­den ein­fach per Drag-and-Drop auf einem Kalen­der gebucht. Außer­dem haben Nutzer Zugriff auf Vor­la­gen und indi­vidu­elle Tem­plates, die so gestal­tet sind, dass Nutzer prak­tisch keine Fehler machen kön­nen. In Dialogfeldern inner­halb der Vor­la­gen wird jed­er Schritt erk­lärt. So kön­nen Mitar­beit­er sofort starten, ganz ohne aufwändi­ge Schulungen.

  • Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Wie sicher ist kompas?

    kom­pas wurde in Deutsch­land entwick­elt und der Daten­schutz wird durch mehrere Maß­nah­men sichergestellt. Zum einen erfüllt unser Server­host alle rel­e­van­ten Sicher­heit­sz­er­ti­fikate. Außer­dem basiert die Soft­ware auf Lin­ux, ein beson­ders sicheres Betrieb­ssys­tem, das von ein­er großen Open-Source-Com­mu­ni­ty kon­tinuier­lich verbessert wird. Die Verbindung zwis­chen Client und Serv­er ist ver­schlüs­selt und die Dat­en sind während der Über­tra­gung geschützt.

Strate­gieen­twick­lung und Con­tent-Pla­nung von Dig­i­tal Signage

Eine erfol­gre­iche Dig­i­tal Sig­nage-Strate­gie hört natür­lich nicht bei der Imple­men­tierung auf – dafür müssen regelmäßig durch­dachte neue Inhalte erstellt wer­den, um die Ziel­gruppe zu erre­ichen. Und das Sys­tem muss von jeman­dem bedi­ent und gem­anagt wer­den. Damit das rei­bungs­los gelingt, soll­ten Organ­i­sa­tio­nen auf Nach­fol­gen­des achten:

Content-Erstellung
  • Welche Inhalte sind für unsere Ziel­gruppe rel­e­vant? Welche Art und wie häu­fig sollen Inhalte angezeigt werden?

  • Wer erstellt einen Con­tent-Plan für regelmäßi­gen und wirk­samen Content?

  • Welche Tools kön­nen wir zur Con­tent-Erstel­lung ver­wen­den (z.B. Vor­la­gen von dimedis-Soft­ware kompas)?

Strategische Standortplanung
  • Welche Stan­dorte der Screens sind zielführend? 

  • Welche Platzierung bietet am meis­ten Sicht­barkeit und Inter­ak­tion mit der Zielgruppe? 

Instal­la­tion und Betrieb von Dig­i­tal Signage 

Die Strate­gie ste­ht, alle Zuständigkeit­en sind gek­lärt und die Tech­nik ist aus­gewählt? Dann ist die Inbe­trieb­nahme des Sys­tems der näch­ste Schritt. Dafür wer­den Hard­ware- und Soft­ware instal­liert und in das Net­zw­erk integriert. 

Check­liste

  • Haben wir einen exter­nen Part­ner, der sich um die Inbe­trieb­nahme kümmert?
  • Welche Schritte sind notwendig, um die Screens und andere Hard­ware-Kom­po­nen­ten zu instal­lieren und in unser Net­zw­erk zu integrieren?
  • Gibt es alter­na­tive Verbindun­gen (z.B. LTE), wenn das Unternehmen­snet­zw­erk nicht genutzt wer­den kann?

  • Wie wird das Con­tent-Man­age­ment-Sys­tem instal­liert und konfiguriert?

  • Welche Vor­la­gen und Inhalte müssen ein­gerichtet werden?

  • Wie wird mit Net­zw­erkan­forderun­gen und möglichen Freis­chal­tun­gen der Fire­wall umgegangen?

  • Sind noch interne Genehmi­gun­gen notwendig?

  • Sind alle rel­e­van­ten Abteilun­gen und Ansprech­part­ner einge­bun­den und über die Inbe­trieb­nahme informiert?

Eine klare interne Struk­tur sorgt dafür, dass das Roll­out koor­diniert und effizient abläuft.

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Exper­ten­tipp für eine erfol­gre­iche Dig­i­tal Signage-Strategie

Organ­i­sa­tio­nen, die erfol­gre­ich Dig­i­tal Sig­nage nutzen wollen, schaf­fen am besten eine dezi­dierte Stelle für Dig­i­tal­isierungs­fra­gen. Diese Ansprech­part­ner küm­mern sich zen­tral um alle Fra­gen rund um Strate­gie, Dig­i­tal Sig­nage-Soft­ware und Technik.

Dig­i­tal Sig­nage erfol­gre­ich ein­führen – ein bewährter Weg

Dig­i­tal Sig­nage ist die Zukun­ft. Die Frage ist nicht ob, son­dern wie Organ­i­sa­tio­nen diese Tech­nolo­gie erfol­gre­ich implementieren. 

Dieses Pro­jekt kann aufwändig sein – deshalb set­zen viele Unternehmen von der Pla­nung bis zur Umset­zung auf das Know-how extern­er Part­ner wie dimedis. 

Unsere tiefge­hende Exper­tise – ins­beson­dere für große Net­zw­erke – ist eine Garantie dafür, dass auch anspruchsvolle Pro­jek­te rei­bungs­los durchge­führt wer­den. Der erste Schritt ist ein unverbindlich­es Gespräch. Unser Team nimmt sich gerne Zeit, um Fra­gen zu beant­worten und um die besten Optio­nen für unsere Kun­den zu find­en. Jet­zt unverbindlich Kon­takt aufnehmen.

  • Markus mussgnug En BW kompas dimedis digital signage

    Markus Mußgnug, Projektleiter interne Medien, EnBW Energie Baden-Württemberg AG

    Mit der kom­pas Dig­i­tal Sig­­nage-Soft­­ware von dimedis kön­nen wir unsere Mitar­bei­t­en­den als auch Besuchen­den der EnBW gezielt und kreativ über aktuelle The­men und Kam­pag­nen informieren. Ins­beson­dere Mitar­bei­t­ende, welche keinen ständi­gen Zugriff auf das Intranet haben, schätzen dies beson­ders. Für uns ist dies ein wichtiger Kom­mu­nika­tion­skanal durch den wir die EnBW-Unternehmen­skul­­­tur fördern und leben. dimedis hat uns überzeugt, weswe­gen wir sie direkt weit­eremp­fohlen haben.“

  • Sebastian Schrader 04

    Sebastian Schrader, Leitung Organisation, POCO Einrichtungsmärkte GmbH

    Mit der Dig­i­tal Sig­nage-Kom­plet­tlö­sung von dimedis und durch unsere wech­sel­nden Pro­duk­te am Touch­point erre­ichen wir unsere Kun­den direkt am Point of Sale. Über die Retail Ana­lyt­ics Plat­tform, in Kom­bi­na­tion mit den ver­baut­en Mess-Sen­­soriken, sind die Ergeb­nisse ein­fach und schnell um Fre­quen­z­dat­en und Aufmerk­samkeit­szeit­en erweiterbar.“

  • Nicole wassmer stadtwerke karlsruhr kompas dimedis digital signage

    Nicole Waßmer, Unternehmenskommunikation, Stadtwerke Karl­sruhe GmbH

    Dig­i­tal Sig­nage ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil unser­er inter­nen Kom­mu­nika­tion. Damit gelingt uns, aktuelle Infor­ma­tio­nen kreativ, präg­nant und mit hohem Infor­ma­tion­s­ge­halt zu trans­portieren. Wir erre­ichen so schnell und effizient alle Mitar­bei­t­en­den im Büro und in den Werks­stan­dorten. Dank ein­er Empfehlung sind wir auf dimedis aufmerk­sam gewor­den und haben jet­zt die passenden Dig­i­tal Sig­nage Experten an unser­er Seite.“

Bilder: Bild im Text https://​unsplash​.com/de

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