Wie personalisiertes Marketing im stationären Einzelhandel gelingt

Per­son­al­isierung im Retail – unverzicht­bar­er und zukun­ftsweisender Trend. 

Inno­v­a­tive Tech­nolo­gien tra­gen dazu bei.

Dimedis Personalisiertes Marketing im Retail web

Alexan­der ver­lässt das Büro und geht ein paar Blocks weit­er, um bei Star­bucks schnell einen Kaf­fee zu holen. Die App des Kaf­fee­händlers zeigt ihm eine Kaf­feespezial­ität an, die genau seinen Geschmack trifft – er pro­biert sie gle­ich mal aus. Zuhause angekom­men beschäftigt er sich mit sein­er Rei­sevor­bere­itung, und auf der Web­site eines großen Reise­por­tals wer­ben Anzeigen für Madeira. Inter­es­sant, diese Insel ste­ht ganz oben auf sein­er Buck­etlist! Als er sich später am Abend für etwas Entspan­nung auf die Couch set­zt, schlägt ihm Net­flix mehrere Doku­men­ta­tio­nen vor, die er span­nend findet.

Diese alltäglichen Momente haben einen gemein­samen Nenner: 

Erfol­gre­iche Unternehmen nutzen in ihrem Mar­ket­ing indi­vid­u­al­isierte Wer­be­botschaften und Ange­bote, die genau auf die jew­eili­gen Kun­den abges­timmt sind. 

Dank mod­ern­er Tech­nolo­gien entwick­elt sich Per­son­al­isierung auch für den sta­tionären Einzel­han­del zum wichti­gen Trend. Retail­er kön­nen jet­zt ihre Kun­den tiefge­hend ver­ste­hen und strate­gisch agieren, um ihre Erlöse zu steigern. 

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Was ist Personalisierung?

Per­son­al­isierung als Mar­ket­ing­maß­nahme bedeutet, dass Ange­bote und Wer­be­botschaften kon­tinuier­lich angepasst wer­den, damit sie zu den indi­vidu­ellen Inter­essen der einzel­nen Kun­den passen.

Der erste Schritt dafür ist natür­lich, Kun­den und ihre Inter­essen genau zu ken­nen – und das wird durch umfassende Dat­en und Analy­sen erreicht.


Die Vorteile des per­son­al­isierten Marketings

Macht es aber für Kun­den – und damit für den Erfolg des Händlers – wirk­lich einen nen­nenswerten Unter­schied, ob Ange­bote und Wer­be­botschaften per­son­al­isiert sind?

Ja! Die Ergeb­nisse sind mess­bar und überzeugend. 

Nach­fol­gend haben wir wichtige Fak­ten und Argu­mente zusam­mengestellt, weshalb indi­vidu­elle Ansprachen im Retail erfol­gre­ich sind: 

  • Zufriedene Kunden, mehr Markenloyalität

    Die Kun­den­zen­trierung eines Unternehmens zeigt sich auch darin, wie indi­vidu­ell auf die Ver­brauch­er einge­gan­gen wird. Denn Per­son­al­isierung bedeutet ja im Grunde nichts anderes, als dass ein Händler die Wün­sche der einzel­nen Kun­den erken­nt, ernst nimmt und entsprechend reagiert. Das macht die gesamte Cus­tomer Jour­ney angenehmer und kann aus einem einzel­nen Kauf den Start ein­er langfristi­gen Kun­den­beziehung markieren. 

    Die Zahlen sind beein­druck­end: Ganze 91% der Kun­den kaufen laut ein­er Studie von Accen­ture eher, wenn die Wer­be­botschaften auf sie zugeschnit­ten sind. 

  • Unschlagbarer ROI dank Personalisierung

    Das Gießkan­nen­prinzip – also die gle­iche Wer­be­botschaft für die Ziel­gruppe alle” – ist inef­fizient und stra­paziert Mar­ket­ing­bud­gets unnötiger­weise. Der ROI des Mehraufwands für indi­vid­u­al­isierte Ansprachen hinge­gen ist beein­druck­end: Laut Experten kön­nen durch Per­son­al­isierung Kun­dengewin­nungskosten um bis zu 50 % reduziert, Ein­nah­men um 5 bis 15 % gesteigert und die Rentabil­ität von Mar­ket­ingkam­pag­nen um 10 bis 30 % erhöht werden!

  • Mehr Conversions, höhere Umsätze

    Konkret bedeutet das für Händler: Wenn Ange­bote zu den Inter­essen der Kun­den passen, kaufen sie mehr – höhere Erlöse sind fast garantiert. 

    Wenn ein Unternehmen auf Kun­densignale einge­ht, Präferen­zen erken­nt und darauf schnell mit passenden Ange­boten reagiert, führt das nicht nur zu mehr Con­ver­sions, son­dern auch zu einem run­dum besseren Einkauf­ser­leb­nis. Das wiederum bedeutet lange Kun­den­beziehun­gen und eine stärkere Marke­naffinität – die Chan­cen auf Weit­erempfehlun­gen an Fre­unde und Fam­i­lie steigen!

Per­son­al­isiertes Mar­ket­ing im Einzel­han­del – die Herausforderungen

Wie immer gibt es aber auch hier ein paar Details zu beacht­en, damit die Vorteile voll aus­geschöpft und Schwierigkeit­en ver­mieden wer­den können.

Was du als Händler auf keinen Fall willst, ist dass bei deinen Kun­den Bedenken aufkom­men und sie mis­strauisch reagieren – zum Beispiel weil sie sich bei der Date­nauf­nahme unan­genehm ver­fol­gt” fühlen. Ver­trauen ist bekan­ntlich schw­er aufzubauen, aber leicht zu beschädigen.

Also Trans­parenz für per­son­al­isiertes Mar­ket­ing – oder lieber Daten­schutz? Beides!

Eine Her­aus­forderung der Per­son­al­isierung ist, die Bal­ance zu wahren: Exak­te Dat­en sam­meln und Kun­den maßgeschnei­derte Inhalte und Ange­bote bieten, ohne auf­dringlich zu sein. Sie sollen sich ver­standen und abge­holt und nicht unan­genehm beobachtet fühlen.

Deshalb sam­meln ser­iöse Soft­warelö­sun­gen am lokalen POS die Dat­en auf eine Weise, die unbe­merkt und für Kun­den kom­fort­a­bel ist – aber deren Präferen­zen und Ver­hal­ten trotz­dem klar nachvol­lziehbar macht.

Es ver­ste­ht sich natür­lich von selb­st, dass Per­son­al­isierung im Mar­ket­ing nicht auf Kosten des Daten­schutzes gehen darf. Alle einge­set­zten Meth­o­d­en und Tech­nolo­gien müssen vol­lkom­men sich­er und daten­schutzkon­form sein, damit die Pri­vat­sphäre der Kun­den gewahrt wird.

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Per­son­al­isierung im Einzel­han­del – ein Prax­is­beispiel mit dimedis Technologien

In zukun­ftsweisenden Verkauf­s­räu­men wird schon beim Ein­tritt eines Kun­den der Grund­stein für eine opti­mierte und möglichst indi­vidu­elle Ansprache gelegt. Denn am POS sam­meln fortschrit­tliche Tech­nolo­gien wie die von dimedis unauf­fäl­lig wertvolle Daten­punk­te und stellen diese Insights dann für wirk­same Mar­ket­ing­maß­nah­men zur Verfügung.

Um das zu veranschaulichen, schauen wir uns ein Praxisbeispiel eines großen Geschäfts für Männerbekleidung der Münchner Innenstadt an.

Datensammlung, Grundstein der Personalisierung

Am Ein­gang wer­den Kun­den durch eine Kom­bi­na­tion von Kam­eras und Sen­sorik erfasst, wobei jew­eils eine indi­vidu­elle ID erstellt wird. Dat­en wie deren Geschlecht, Größe, Alter und sog­ar Para­me­ter wie Brille, Haar­farbe und Posi­tion im Store wer­den aufgenom­men – auch beim Wech­seln der Etage oder beim Gang zu Umk­lei­dek­abi­nen. Sog­ar die Stim­mung, Blick­rich­tung und jede Inter­ak­tion mit Pro­duk­ten wird reg­istri­ert. An jedem Touch­point im Geschäft wer­den detail­lierte Dat­en gesammelt. 

Datenanalysen für präzise Insights und Vorhersagen

Diese Infor­ma­tio­nen wer­den analysiert, um das Kun­den­ver­hal­ten zu ver­ste­hen und Trends frühzeit­ig zu erken­nen. Welche Pro­duk­te sind für sie beson­ders inter­es­sant? Beim Anheben ausgewählter Pro­duk­te beispiel­sweise reg­istri­ert ein Sen­sor den Inter­ak­tions­be­ginn zwis­chen einem Kun­den und dem jew­eili­gen Pro­dukt. Eine Kam­era ver­fol­gt den Augenkon­takt und damit die Intensität und Dauer der Inter­ak­tion. In Kom­bi­na­tion mit dem dig­i­tal­en Kassen­bon stellt der Einzel­händler fest, welche Pro­duk­te tat­säch­lich gekauft wur­den. Er erken­nt auf­grund dieser Analy­sen nicht nur die Wün­sche der Kun­den, son­dern auch Möglichkeiten für indi­vidu­elle Marketingmaßnahmen. 

Datenbasierte und individualisierte Interaktion am POS

Das Sys­tem inter­agiert mit per­son­al­isierten Inhal­ten in Echtzeit direkt mit den Kun­den und lernt kon­tinuier­lich aus deren Einkaufsver­hal­ten, um Vorher­sagen zu tre­f­fen. Diese exak­te Daten­ba­sis ermöglicht angepasste Ausspielun­gen über Dig­i­tal Sig­nage und Instore Radio. So können am POS inter­ak­tive, kau­fan­re­gende Marken­er­leb­nisse geschaf­fen wer­den. Nimmt beispiel­sweise ein Kunde einen Man­tel in die Hand, wer­den auf dem Dig­i­tal Sig­nage Dis­play in Echtzeit Marken­in­for­ma­tio­nen aus­ge­spielt, die auf den Kun­den abges­timmt sind. Diese Inhalte informieren, ani­mieren und fordern konkret zum Han­deln auf. 

Datengetriebene Erlössteigerung

Der Händler hat auf­grund von Date­n­analy­sen erkan­nt, wann sich welche Ziel­gruppe über­wiegend im Store befind­et. Eine Date­nauswer­tung bewies auch, welche Musik eine Atmo­sphäre schafft, in der sich diese Kun­den gerne und länger aufhal­ten. Außer­dem zeigt die dimedis Plat­tform an, welche Werbespots in ver­schiede­nen Verkauf­s­zo­nen die längste Abspielzeit hat­ten und wie dadurch das Kaufver­hal­ten bee­in­flusst wurde. Ein Ver­gle­ich der verkauften und bewor­be­nen Pro­duk­te liefert dem Händler einen direk­ten Beweis über die Wirk­samkeit sein­er Mar­ket­ing­botschaften – und er geht gezielt vor, immer an das spez­i­fis­che Kun­den­ver­hal­ten angepasst. So bekommt er max­i­male Aufmerk­samkeit und steigert nach­weis­lich seine Verkäufe. 

Per­son­al­isierung im Retail – unverzicht­bar­er und zukun­ftsweisender Trend 

Stores, die ihre Kun­den genau ken­nen und per­son­al­isierte Ansätze im Mar­ket­ing nutzen, wer­den ihre Umsätze steigern und langfristig mehr Kun­den­loy­al­ität erre­ichen. Inno­v­a­tive Tech­nolo­gien tra­gen dazu bei, das Ver­hal­ten der Kun­den nachzu­vol­lziehen und vorherzusagen, um sie möglichst indi­vidu­ell und wirk­sam anzusprechen.

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