Weltfrauentag: Warum wir mehr Frauen in der IT brauchen
Softwareentwicklung lebt von unterschiedlichen Perspektiven. Zum Weltfrauentag geben unsere Kolleginnen Einblicke in ihre Arbeit und erzählen, was sie an der IT besonders fasziniert.
Der Weltfrauentag erinnert jedes Jahr daran, dass Gleichberechtigung noch immer kein Selbstläufer ist. Gerade in der Tech-Branche zeigt sich das besonders deutlich. Laut einer Studie von Bitkom liegt der Frauenanteil in deutschen Tech-Unternehmen aktuell bei gerade einmal 18 Prozent.
Wir sehen darin vor allem eine Chance, gemeinsam weiter etwas zu bewegen. Bei uns liegt der Frauenanteil im Gesamtteam bereits bei 35,1 Prozent und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Darauf sind wir stolz, und gleichzeitig motiviert es uns, Vielfalt und Gleichberechtigung im Unternehmen kontinuierlich weiter zu stärken.
Denn eines ist klar: Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Vielfalt als Teil der Unternehmenskultur
Gerade im Product- und Development-Bereich ist der Anteil von Frauen branchenweit weiterhin gering. Auch bei uns liegt er aktuell bei 18,2 Prozent. Umso wichtiger ist es für uns, Frauen in technischen Rollen sichtbar zu machen und gezielt zu fördern.
Wie unsere Teams Software entwickeln
In unseren Development-Teams erleben wir jeden Tag, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven sind. Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Denkweisen arbeiten gemeinsam daran, komplexe digitale Lösungen zu entwickeln.
Mich begeistert am Entwicklungsbereich, komplexe Probleme zu durchdringen und Lösungen aktiv zu gestalten. Durch gezielte Fragen, strukturiertes Hinterfragen und das Einbinden unterschiedlicher Perspektiven entsteht ein gemeinsames Verständnis und daraus Lösungen, die echten Mehrwert schaffen. Unterschiedliche Erfahrungsräume und Perspektiven führen dazu, dass Annahmen häufiger hinterfragt, Nutzersituationen breiter gedacht und Lösungen ganzheitlicher entwickelt werden.
Softwareentwicklung als kreatives Denkspiel
Auch für unsere Software Developer Inga Fischer verbindet Softwareentwicklung analytisches Denken mit kreativer Problemlösung:
Softwareentwicklung ist für mich wie ein großes Denkspiel. Ich zerlege komplexe Anforderungen in kleine logische Bausteine und übersetze sie in Code. Besonders im Frontend sieht man sofort das Ergebnis: Aus abstrakten Gedanken entsteht plötzlich etwas Sichtbares. Frauen bringen genauso analytisches Denken, Neugier und Freude an sauberem Code mit. Ich wünsche mir, dass mehr Frauen sich zutrauen, diesen Weg zu gehen. Die Welt der Software ist ein ziemlich cooler Ort für neugierige Köpfe.
Coding zwischen Analyse und Kreativität
Auch unsere Software Developer Maike Kahmann schätzt besonders die Kombination aus analytischem Denken und praktischer Umsetzung:
Mich begeistern Themen wie Algorithmen und die Möglichkeit, sehr genau zu verstehen, warum etwas funktioniert. Coding verbindet dieses analytische Denken mit der Chance, neue Wege auszutüfteln und Ideen praktisch umzusetzen. Ein Team aus Frauen und Männern erweitert die Ideenfindung und den Horizont. Gerade in der Softwareentwicklung profitieren Lösungen davon, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.